Warum die Ursache vor der Sanierung steht
Wird Schimmel ohne Klärung der Feuchteursache saniert, bleibt die Ursache bestehen. Die Folge: Der Befall kann zurückkehren, häufig an gleicher oder benachbarter Stelle. Eine dauerhafte Sanierung setzt eine nachvollziehbare Ursachenklärung voraus.
Risiken einer voreiligen Sanierung
- Rückfall, weil die Feuchtequelle nicht beseitigt wurde,
- verdeckte Schäden, die erst später sichtbar werden,
- unnötige Kosten durch Maßnahmen, die nicht an der Ursache ansetzen,
- Streit, weil die Verantwortung ungeklärt bleibt.
Sachgerechtes Vorgehen
Ein fachgerechtes Vorgehen folgt der Reihenfolge: Bestandsaufnahme und Ursachenklärung, anschließend Sanierung an der Ursache, dann Kontrolle. Nur so lässt sich beurteilen, ob die Maßnahme tatsächlich greift.
Sanierung an der Ursache
Je nach Befund kann das die Beseitigung einer Feuchtequelle, die Bearbeitung einer Wärmebrücke oder die Anpassung des Raumklimas erfordern. Die konkreten Maßnahmen hängen von den festgestellten Befunden ab.
Kontrollmessung nach Sanierung
Eine anschließende Kontrolle – etwa eine erneute Langzeitmessung – kann zeigen, ob die Rahmenbedingungen sich tatsächlich verbessert haben. So wird überprüfbar dokumentiert, ob die Sanierung Erfolg hatte.
Weitere Schritte
Eine zuverlässige Beurteilung von Schimmel- und Feuchtigkeitsschäden setzt eine Untersuchung am konkreten Objekt voraus. Schildern Sie Ihre Situation – wir stimmen Umfang und Messmethoden auf die jeweilige Fragestellung ab.
Schimmel- und Feuchtigkeitsschäden untersuchen – zentrale Leistungsseite